Konstantin Filtschew WebLog

Der tägliche IT-Wahnsinn

Schrift und Schriftgröße in Google Earth unter Linux anpassen

Dieser Info ist für neue Google Earth Version obsolete. In den Kommentaren steht die Beschreibung für die neue Version von Google Earth (bei mir im Moment 4.3.X).

Ich hatte das Problem, dass meine Schrift in Google Earth mikrosokopisch klein war und man kaum was lesen konnte. Dieses Problem lässt sich aber lösen, indem man die folgenden Dateien editiert(anpasst,verändert):

Für die Schriftgröße stellt man hier eine Zahl(10-14 als Richtwert) ein:
~/.googleearth/Registry/google/googleearthplus/User/render/guifontsize

Für die Schriftart kann man die folgende Datei editieren:
~/.googleearth/Registry/google/googleearthplus/User/render/guifontfamily

Für weiteres Finetuning finden sich in dem Ordner weitere Dateien mit dem Anfang: (guifont…):
~/.googleearth/Registry/google/googleearthplus/User/render/

Viel Spaß beim Erkunden der Welt

Mit Nokia E70 über das USB-Kabel mit Linux ins GPRS und UMTS Netz über E-Plus online gehen

Update: 17.01.2009: Init3 Parameter aktualisiert

Mich hat schon lange interessiert, wie gut es funktioniert mein Handy sich als Modem macht und vor allen, wie man es unter Linux zum Laufen kriegt.
Es gibt Unmengen von Anleitungen, nur hat bei mir keine Einzige Anleitung funktioniert. Weder “pppd” noch “kppp” und etliche Skript haben versagt. Dann habe ich emerge angeworfen und mir “wvdial” installiert. 5 min später lief meine UMTS-Verbindung über das Handy.

Der Befehl “wvdialconf” konfiguriert euch euer “Modem” oder “Handy” selber vor und legt die Daten in /etc/wvdial.conf ab.
Hier folgen meine Einstellungen. Bitte lasst zuerst das Programm “wvdialconf” laufen und vergleicht sie dann mit meinen Einstellungen.

Folgendes musste ich bei mir für das USB-Kabel in /etc/wvdial.conf


[Dialer Default]
Modem = /dev/ttyACM0
Baud = 921600
Stupid Mode = 1
DialCommand = ATDT
Init1 = AT&FE0V1&D2&C1S0=0
Init2 = ATS7=60L0M1X3
# Init3 = AT+CGDCONT=1,"IP","internet.eplus.de" # Parameter bis Mitte 2008
Init3 = AT+cgdcont=1,"IP","internet.eplus.de","0.0.0.0"
Phone = *99***1#
Username = eplus
Password = gprs

Für Bluetooth sollte der folgende Eintrag funktionieren:


[Dialer Default]
Modem = /dev/rfcomm0
Baud = 921600
Stupid Mode = 1
DialCommand = ATDT
Init1 = AT&FE0V1&D2&C1S0=0
Init2 = ATS7=60L0M1X3
# Init3 = AT+CGDCONT=1,"IP","internet.eplus.de" # Parameter bis Mitte 2008
Init3 = AT+cgdcont=1,"IP","internet.eplus.de","0.0.0.0"
Phone = *99***1#
Username = eplus
Password = gprs

Für Bluetooth muss der folgende Eintrag in die: /etc/bluetooth/rfcomm.conf

rfcomm0 {
bind yes;
device <mac-of-your-bluetooth-device>;
channel 1;
}

Mit dem Befehl “wvdial” wählt er die “Default-Verbindung”.

Nennt man die Verbindungen mit Namen: [Dialer usb]
…, so kann man mit “wvdial usb” auch eine bestimmte Verbindung wählen.

Tipp: deaktiviert vorher alle Netzwerkkarten oder löscht wenigstens das “default Gataway” , sonst wird die Verbindung nicht funktionieren, obwohl sie aufgebaut ist.

SSH Sessions über längere Zeit ohne Anwesenheit am Leben halten

Jeder kennt die Disconnects von SSH-Sessions, wenn man kurz weg ist und es doch länger war. Besonders bei dir nicht konfigurierbaren Fritzbox tritt dieser Effekt ständig auf, weil sie Verbindungen nach einer Zeit schließt, da keine Daten mehr fließen.

Für dieses Problem gibt es eine Lösung. Diese Zeile  /etc/ssh/ssh_config:
ServerAliveInterval 5

lässt den SSH-Cliet bei Inaktivität von Daten eine Nachricht an den Server schicken und hält damit die Verbindung offen.

Bei sehr schlechten Verbindungen hilft auch “screen”. Damit bleiben definitiv jede Session auf dem Server erhalten und man kann sich nach dem wiederanmelden mit dem Befehl “screen -r” seine alte Session wieder holen.
Tip: Folgende  Tastenfolge schiebt eine Screen-Session in den Hintergrund:
<Strg>-a + <Strg>+d

Frohes SSH-Schaffen!

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