Konstantin Filtschew WebLog

Der tägliche IT-Wahnsinn

Evolution beibringen Anhänge zu öffnen

Da ich einer der wenigen Benutzer den Desktop nicht als eine Eierlegende WollmilchSau sehe, verzichte ich auf KDE, Gnome, Windows Vista und andere total übertriebene Desktope. Ja es muss halt schnell, sehr speicherschonend und verdammt schnell sein, da die meisten Benutzer genauso wie ich auf den PC warten und nicht umgedreht.

Eine kleine Werbeaktion, schaut euch XFCE4 an: www.xfce.org

Jetzt zu dem eigentlichen …

HOWTO: Wie mache ich das Öffnen der Attachments unter Evolution möglich ohne KDE oder Gnome zu installieren.

Als erstes suchen wir uns die Datei für die sogenannten Mime Einträge. Diese werden dazu benutzt, um bestimmten Dateitypen Programme allgemein für Programme zuzuweisen.

ein:

ls / usr /share/applications/mimeinfo.cache

Sollte sagen, ob die gewünschte Datei existiert, wenn nicht, dann legt man sie schnell an und öffnet sie in einem Editor(z.B.: vi, gvim, emacs,…)

Diese sollte folgendes Aussehen haben und wenn nicht, dann trägt man einfach testhalber diese Zeilen ein, die Erklärung kommt später

[MIME Cache]
application/msword=openoffice.org-2.0-writer.desktop
application/vnd.msword=openoffice.org-2.0-writer.desktop
application/vnd.ms-excel=openoffice.org-2.0-calc.desktop
application/vnd.ms-powerpoint=openoffice.org-2.0-impress.desktop
application/pdf=AdobeReader.desktop
application/mpg=mplayer.desktop
application/avi=mplayer.desktop
application/wmv=mplayer.desktop
application/swf=mozillafirefox.desktop
application/mp3=xmms.desktop
application/jpg=gqview.desktop
application/jpeg=gqview.desktop
application/gif=gqview.desktop

Einige von diesen Mime-Types werden auf deinem System bestimmt von vorn herein nicht funktioneren, aber hier die Erklärung für die Entstehung dieser gar nicht kryptischen Einträge:


application/pdf=AdobeReader.desktop

application” steht vor jedem Eintrag, das ist ja einfach ;)
pdf” gibt den Dateityp und dahinter steht die Datei, die auf die Applikation zum Öffnen dieses Dateityps verweist, hier also
AdobeReader.desktop

Diese Datei liegt im gleichen Verzeichnis und kann mit normalem Editor angesehen werden:
less AdobeReader.desktop” zeigt uns sowas

[Desktop Entry]
Encoding=UTF-8
Name=Adobe Reader
MimeType=application/pdf;
Exec=acroread
Type=Application
DocPath=
GenericName=PDF Viewer
GenericName[da]=PDF-fremviser
GenericName[de]=PDF-Betrachter
GenericName[es]=Visor de documentos PDF
...

Das Fett markierte erkennt man sofort wieder. In jeder diese “.desktop” Dateien steht ein Eintrag zu allen Mime Typen, die das Programm unterstützt. Diese müssen nur in die Datei eingetragen werden.

Natürlich ist es auch möglich von KDE oder GNOME aus zu machen, aber wenn man so was per Hand gemacht hat, dann weiß man auch wie sowas aussieht und aussehen muss, falls ein Programm nicht ganz Standard Konform gehandelt hat ;)

Wenn ich Zeit finde, dann mache ich eine “Sendung mit der Maus” aus diesem Tutorial!

Großen Dank an das Gentoo Folk und die fleißigen Helfer im Forum!

Links:

http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-250975-highlight-evolution+openoffice.html

Mfg

Konstantin

Warum WAP und Internet über Handy nie was wird!

Hier beschreibe ich ein kleines Beispiel aus dem täglichen Leben, dass mich doch schwer geärgert hat.

Man steht irgendwo weit weg zu Hause und will mal schnell eine Telefonnummer nachschauen. Das ist natürlich kein Problem, da man sein Handy dabei hat und kurz die Auskunft anrufen kann.
Ich bin da eher experimintier-freudiger und versuche es über den eingebauten Browser. Browser läuft, Verbindung steht. Nach kurzem grübeln finde ich auch die Eingabe der URL. 2-4 Minunten später geh telefonbuch.de auf und ich freu mich den Namen und den Ort eingeben zu dürfen.
2-4 Minuten später kommt die Auswahlmaske für die Orte und nochmal 2-4 Minuten später die Nummer.

Voller freude rufe ich meinen Bekannten an um zu erfahren, dass er nicht da ist.

Jetzt folgt die Analyse dieses kleines Ausfluges ins mobile Internet:
- Zeitaufwand für das Nachschauen der Nummer: 10 min, das war wohl nichts
- Jetzt der Traffic – ganz erstaunt schaut mich die Zahl 422Kb an
- Die Kosten sind entsprechend, dieses Experiment kostete mich 8,44 Euro

Als Fazit kann ich nur sagen: kein Wunder dass es niemand nutzt!

Die Mobilfunk Anbieter werden noch lange auf ihre Umsätze mit den Kb warten, wenn dieses lahmarschige quelen noch so ein Vermögen kostet!

Neues Design

Nachdem ich mich durch hunderte von Designs für WordPress durchgewühlt habe, fand ich dieses sehr ansprechend.

Kleine Veränderungen folgen noch

Einen großen Dank an den Macher www.dimension2k.de

und an Patrick für den Tip: www.namibiablog.de

Ich verspreche das Design noch anzupassen, sobald eine freie Sekunde da ist!

Hello world!

Das ist also das Gefühl der Freiheit was im Web zu posten und zu hoffen nicht verklagt zu werden. :(

Wenn es auch keine Freiheit ist, werde ich hier versuchen was interesantes zu gestalten!

Ich bedanke mich schon mal bei allen Lesern und hoffe das beste daraus zu machen.

Solange:

while(true) {
System.out.println(“have fun”);
}

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