Konstantin Filtschew WebLog

Der tägliche IT-Wahnsinn

ext3 Performanzverbesserungen und CFQ Linux Scheduler Internals auf lwn.net

Heute bin ich zufälligerweise über den Artikel Solving the ext3 latency problem gestolpert. In diesem ist beschrieben wie Latency Probleme im ext3 Dateisystem untersucht, aufgedeckt und behoben wurden. Vor allem interessant finde ich die Beschreibung der internen Abläufe im Kernel und besonders im CFQ Scheduler. Dieser stellt in heutigen Betriebssystemen den modernsten Scheduler dar.

Besonders die Probleme mit fsync() Aufrufen sind mir sehr gut bekannt. Allerdings habe ich sie ohne weitere Untersuchungen auf die Festplatte geschoben, weil ich bei Windows XP deutlich schlimmere Verzögerungen miterleben muss. Ich freue mich schon auf den 2.6.30er Linux Kernel und den deutlichen Performanzzuwachs.

Vor allem lobe ich die ausführliche und aufschlussreiche Berichtserstattung des Problems. Dadurch wurde den Lesern gleichzeitig notwendiges Hintergrundwissen für die Optimierung des Dateisystems mitgeteilt. Auch wurde damit gezeigt, dass an Linux mehrere Personen arbeiten und allen sehr viel an der Qualität des Linux Kernels liegt.

Ich wechsele die Branche: Refelector Guy

Heute bin ich bei der Suche nach “Wie falte ich einen runden Reflector?” auf das folgende Video gestoßen:
The Best Job In The World – Bikini Reflector

Da ich jetzt einen solchen Reflektor habe, werde ich kräftig üben und wenn die Zeit gekommen ist, dann bewerbe ich als Reflector Guy.

Den wichtigsten Spruch habe ich schon gelernt: “Nobody else in the world can hold the reflector in the angle, so the sun falls on the model. I’m the Reflector Guy!”

Wünscht mir viel Erfolg in der neuen Branche und Goodbye Informatik!

PS: Den Reflector kann ich schon mal falten. ;)

Ich bin begeistert – Android als Mobiltelefon-Betriebssystem rockt!

Ich habe lange auf ein vernünftiges Mobiltelefon von Nokia gewartet, aber das wird wohl nie erscheinen.

Die Politik von Apple gefällt mir gar nicht und die Beschränkung auf den Apple Store ist alles andere als akzeptabel. Wenn das IPhone auch von diesem Problem befreit werden kann, so ist es keine brauchbare Lösung.

Jetzt ist es ein Android Mobiltelefon von HTC geworden. Das G1 (ohne T-Com Branding!!!) sieht nicht so toll aus wie ein IPhone, aber es hat einige wichtige Vorteile:

  • Basiert auf Open Source und jedem ist freigestellt Software dafür zu schreiben und sie darauf zu installieren. Ich bin nicht gezwungen den Android Markt zu nutzen und kann Software aus anderen Quellen nutzen.
  • Das G1 von HTC ist verdammt schnell in der Reaktion und Bedienung. Einen IPhone kann es nicht schlagen, aber es ist ein riesen Sprung im Vergleich zu Symbian.
  • Die Basisfunktionalität ist ordentlich implementiert und sehr stabil. Den Rest kann man als Erweiterung dazu installieren.
  • Meine Rufe wurden erhöht – mit Android und Apple Iphone wurde endlich ein E-Mail Client auf dem Mobiltelefon erschaffen, welcher auch so genannt werden kann. Blackberry ist mir einfach zu teuer, wenn die Technik auch gut ist. Zudem leitet Blackberry alle E-Mails durch eigene Sever in Amerika und das ist für mich nicht akzeptabel. Für viele Firmen auch da sie die Daten an ein anderes Land transferieren und damit keinen Einfluss darauf haben.
  • Der Browser auf dem Apple Iphone und IPod ist schnell. Auf dem Android Mobiltelefon ist er nicht ganz so schnell, aber trotzdem sehr gut!

Was haben Google und Apple gut gemacht:

  • Sie haben ein vernünftiges Mobiltelefon-Betriebssystem geschrieben. Nicht nur ich zweifele die Zukunft von Symbian an – Nokia braucht hier länger.
  • Sie haben vernünftige Basisfunktionen implementiert und eine offene API für Programmierer geschaffen. Das wichtigste vernünftig gemacht und die “Features” anderen Entwicklern überlassen. Meine divise heißt: “Richtig machen oder ganz sein lassen!” So halbe Sachen haben keine Zukunft und frustrieren nur Nutzer.
  • Intillegente Steuerung (besonders Apple hat es wieder mal allen gezeigt) durch ein Touchscreen und intuitive Gesten.

Was haben Google und Apple schlecht gemacht:

  • Das Mobiltelefon ist erst nach eine Registrierung nutzbar. Apple hat mit ITunes noch einen drauf gesetzt. Ohne ITunes und damit MacOSX oder Windows geht hier nichts!
  • Exklusivverträge mit Mobilfunkprovidern belasten nur die Verbreitung und machen das Produkt schlechter. Ich bin nicht einverstanden mich auf T-Mobile zu beschränken. Ich nutze mehrere Sim-Karten in verschiedenen Ländern und möchte es auch weiter tun.

Was hat Google mit Android gegenüber Apple anders (besser) gemacht:

  • Programme dürfen im Hintergrund arbeiten (ja ich brauche das!)
  • Jedes Programm läuft unter einem eigenen Benutzer. Damit kann kein Programm auf die Daten eines anderen Programmes zugreifen und auch nicht auf ein anderes Programm.
  • Für die Programme werden keine Root-Rechte (ähnlich Administrator unter Windows) benötigt.
  • Vor der Installation erfährt der Benutzer, welche Funktionen des Telefons die Software nutzen wird.
  • Die Programme können ohne Beschränkung auf dem Telefon installiert werden.
  • Java als Programmiersprache ist deutlich besser zu programmieren als Objective-C – jedenfalls meine Meinung.

Da ich von Android begeistert bin, werde ich in dieser Kategorie weitere nützliche Tipps und Programme erwähnen und deren Vor- und Nachteile erläutern … wenn ich Zeit zu finde.

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