“Lobbyarbeit” können auch auf diesem Weg Personen ohne Millionenbudget betreiben. Werden die Fragen gelöscht, so kann das wiederrum publik gemacht werden. Aber bitte sachlich bleiben, sonst wird es mehr schaden als bringen!
Heute habe ich mich nach längeren Problemen mit dem Intel Graphikkarten Treiber dazu entschieden diesen zu aktualisieren. Die Ubuntu 9.04 (Jaunty) Version kam zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt aus Sicht des Kernels und der Intel Treiber raus. Intel hat kurz vorher begonnen die Treiber komplett auf die neue Kernel Architektur umzubauen.
Mit dem Kernel 2.6.28 und den in Jaunty enthaltenen Treibern enstand eine schlecht funktionierende Version.
Seit wenigen Minuten habe ich jetzt eine Lösung für das Problem und ja meine riesigen VertexArrays funktionieren wieder.
Die Lösung war relativ einfach. Ich habe zuerst von http://kernel.ubuntu.com/~kernel-ppa/mainline/ den neuesten Kernel (derzeit 2.6.30) installiert, damit der Treiber die UXA Graphikbeschleunigung Architektur nutzen kann.
Im letzten Schritt musste ich die xorg.conf anpassen, damit UXA genutzt wird. Dafür muss unter AccelMethod UXA aktiviert werden Der Abschnitt sieht so aus:
In vielen Anleitungen fehlen die Anführungszeichen um "AccelMethod" was zu einer Fehlermeldung bei mir führt. Generell müssen Optionnen und die Optionen in Anführungszeichen gesetzt werden.
Es gibt immer wieder Aufgaben, die sehr lange dauern und sehr große Mengen an Daten verarbeiten müssen. Dabei geht es meistens um Minuten oder gar Stunden, Tage ...
Diese sollten sinnvollerweise parallelisiert werden, um die Leistungs des Systems zu nutzen. Heutige Systeme sind sehr oft Mehrkern- bzw. Mehrprozessorsysteme. Auch ist das GHz-Rennen im Moment zu Ende und die Leistung steigt über die Anzahl der Prozessoren bzw. Kerne.
Das folgende Beispiel zeigt wie man unter Java Aufgaben parallel verarbeiten kann, ohne sich groß den Kopf um die Ausführung zerbrechen zu müssen. Der ThreadPoolExecutor ist meiner Meinung nach eine sehr gute Möglichkeit Aufgaben zu parallelisieren, die Parallel ausgeführt werden können. Der große Vorteil ist, dass er Threads für das Abarbeiten am laufen hält. Das bedeutet bei neuen Aufgaben werden normalerweise keine Threads gestartet und somit entfällt faktisch dieser Overhead. Threads im Pool werden nur beendet, wenn sie länger als der festgelegte Timeout nicht benutzt werden oder sie vom Programmierer explizit beendet werden.
Nicht erschrecken. Das meiste davon sind Kommentare und Beispielcode.
Da in diesem Beispiel die Anzahl der Parallel laufender Threads (corePoolSize) auf statisch 2 begrenzt ist, sollte die Zahl über Prozessoranzahl (siehe hier) bestimmt werden. Auch sollte man nicht vergessen die maximale Anzahl an Threads (maxPoolSize) entsprechend anzupassen.
Da derzeitige Computersysteme in Anzahl der Prozessoren (im Moment Kerne) und nicht mehr im GHz wachsen, muss auch ein Umdenken bei der Programmierung passieren. Das bedeutet wir müssen als Programmierer Aufgaben parallelisieren oder unabhängige Prozesse bzw. Threads parallel ausführen, um die Leistung möglichst effizient ausnutzen zu können. Wenn das möglich ist, dann sollte das Programm über die Anzahl der Prozessoren (im Moment Kerne) selbstständig bestimmen, wie viele Prozesse bzw. Threads es parallel ausführt.
Das folgende Codefragment bestimmt die Prozessoranzahl unter Java:
Der Film Home von Yann Arthus Bertrand zeigt eindrucksvoll, wie wir unsere Umwelt zerstören und noch immer glauben, dass die Erde genug Kraft hat sich parallel selbst vor unseren Schäden zu heilen. Wer der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich diesen Film anschauen.